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Roco RO77041 3er Set Sandzug DR #1

im Angebot seit 22.09.2022
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Bestehend aus zwei Flachwagen, Gattung Res und einem offenen Güterwagen, Gattung E. Flachwagen mit Sandbeladung
Passend zu BR 50.35, Art. Nr. 70287, 70288, 78288

Um den riesigen Bedarf an dem Baustoff „Sand“ in den Beton- und Plattenwerken von
Karl-Marx-Stadt und Zwickau zu decken, mussten große Mengen davon aus den Sandgruben
im Colditzer Land per Bahn transportiert werden.
Ein Zeitzeuge aus den 1980er Jahren berichtete: „Verladen wurden die Züge in der
Grube „Sandwerke Biesern“ bei Sermuth/Codlitz, Landkreis Leipzig. Die Beladung erfolgte
von einer ebenerdigen Rampe aus mit einem tschechischem Radlader vom Typ „Vadroma“.
Dieses Verfahren war sehr zeit- und arbeitsintensiv, wurde doch der Sand zuerst per LKW
an das Ladegleis gefahren und abgekippt, dann mit Hilfe des Radladers auf die flachen
4-achsigen Güterwagen der Bauart Res verladen.
Nach meiner Erinnerung sind in den 1980er Jahren mindestens drei Sandzüge pro
Wochentag gefahren, teilweise mit Dampfloks. So waren die Dampfloks der BR 50.35
zweimal am Tag in Colditz. Kurz hinter der 50er kam dann noch die V 100 (BR 110)
mit dem zweiten Leerzug und wartete in Colditz, bis die BR 50 mit dem beladenen Zug
wieder in Colditz war. Laufweg für den Zug nach Glauchau war immer an der Zwickauer
Mulde entlang, der andere Zug fuhr mit dem Schlenz ab Rochlitz via Narsdorf nach Karl-
Marx-Stadt. Aufgrund des aufwendigen Verladens des Sandes in Sermuth stellte die Deutsche
Reichsbahn in die Züge Flachwagen des Typ Res und vereinzelt auch „Emils“, also
E -Wagen ein.“
Die mit einer Erinnerungstafel geschmückte Lok 50 3670-2 wurde letztmalig vor dem
Sandzug Gag 56353 auf der Muldentalbahn am 12. Juni 1988 eingesetzt. Der Höhepunkt
war die Verabschiedung der Lok 50 3670-2 und ihres Personales im Bw Glauchau. Diese
Erinnerungstafel liegt dem Modell zur Selbstmontage als bedrucktes Metallschild bei.

 


 

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